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Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag im internationalen Verkehr

Právo z přepravní smlouvy v mezinárodní přepravě

Was ist ein Recht aus dem Beförderungsvertrag?

Mit dem Zutritt zu einem Zug der ČD kommt es zum Abschluss eines Beförderungsvertrages zwischen Ihnen und der Gesellschaft České dráhy, a.s. Die Gesellschaft České dráhy, a.s. verpflichtet sich hierdurch, Sie in Einklang mit der gekauften Fahrkarte zu Ihrem Zielbahnhof zu befördern, und Sie stimmen hierdurch den Beförderungsbedingungen zu. Falls Sie eine Fahrkarte zurückgeben oder reklamieren möchten, machen Sie ein Recht aus dem Beförderungsvertrag geltend.

Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag im internationalen Verkehr kann geltend gemacht werden:

  • aus Gründen auf Seiten der Bahngesellschaft,
  • aus Gründen auf Seiten des Reisenden.

Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag kann im internationalen Verkehr bezüglich folgender Fahrausweise und Belege geltend gemacht werden:

  • Fahrausweis,
  • Reservierungsbeleg – Platzkarte, Schlaf- und Liegeplatzzuschlag, einschließlich Reservierungsbelegen für den Autoreisezug,
  • IRT-Fahrausweis,
  • ergänzender Schein.

1. Allgemeine Bestimmungen

Die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag im internationalen Verkehr von Reisenden richtet sich:

nach der Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr, nach den Bedingungen des Übereinkommens über den internationalen Eisenbahnverkehr (COTIF) und nach dessen Anhang A „Einheitliche Rechtsvorschriften für den Vertrag über die internationale Eisenbahnbeförderung von Personen und Gepäck (CIV)“, nach den Allgemeinen Beförderungsbedingungen für die Eisenbahnbeförderung von Personen (GCC-CIV/PRR), nach den Besonderen Internationalen Beförderungsbedingungen für Reisen mit Fahrkarten ohne integrierte Reservierung (SCIC-NRT), nach den Besonderen Internationalen Beförderungsbedingungen für Reisen mit Rail Pass Tickets (SCIC-RPT), nach den Besonderen Internationalen Beförderungsbedingungen für Reisen mit Fahrkarten mit integrierter Reservierung (SCIC-IRT), nach den Besonderen Internationalen Beförderungsbedingungen für Reisen mit Fahrkarten im Ost-West-Verkehr (SCIC-EWT), nach der Verordnung des Ministeriums für Verkehr und Kommunikation der Tschechischen Republik Nr. 175/2000 Slg. über die Beförderungsordnung für den öffentlichen Schienen- und Straßenpersonenverkehr und nach den Vertraglichen Beförderungsbedingungen der Tschechischen Bahnen für den öffentlichen Personenbahnverkehr in einem Umfang gemäß CIV, GCC-CIV/PRR, SCIC-NRT, SCIC-EWT und dem Sonderübereinkommen der Tschechischen Bahnen für den internationalen Verkehr (ZUJ). Diese besonderen Bestimmungen regeln die Geltendmachung eines Rechtes aus einem Beförderungsvertrag bei der ČD im internationalen Personenverkehr auf Grundlage der oben angeführten Normen und legen Abweichungen im Sinne des Sonderübereinkommens der ČD für den internationalen Verkehr fest.

Der Bereich des Beförderungsrechtes wird durch Sonderrechtsvorschriften geregelt (Art. 1, Anlage I ZUJ), die einen Vorrang vor der allgemeinen rechtlichen Regelung haben.

2. Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertragy

2.1. Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag macht der Reisende bei der für dessen Eingang oder Erledigung zuständigen Stelle, persönlich oder schriftlich per Einschreiben geltend, und zwar binnen eines Monates nach Auslaufen der Gültigkeit des jeweiligen Fahrausweises.

2.2. Für eine zügigere Erledigung einer Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag wird dem Reisenden empfohlen in einem schriftlichen Antrag die Nummer des Bankkontos (bei ausländischen Kunden ist die SWIFT /BIC/ und IBAN anzuführen) für eine bargeldlose Auszahlung des beanspruchten Betrages, eine E-Mail-Adresse und eine Telefonverbindung anzuführen.

2.3. Vorgelegte Fahrausweise muss ein berechtigter Kassenschalter oder ein vertragliches Reisebüro stets mit einem Eintrag über eine nicht erfolgte Inanspruchnahme versehen, sofern der Reisende um eine solche Bestätigung ersucht.

2.4. Falls ein Reisender ein Recht aus dem Beförderungsvertrag mit einem schriftlichen Antrag geltend macht, übernimmt der Kassierer am Schalter diesen vom Reisenden oder er teilt ihm die Adresse mit, unter der das Recht aus dem Beförderungsvertrag geltend gemacht werden muss.

3. Zeitraum für die Erledigung der Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag

3.1. Die Gesellschaft České dráhy, a.s. ist verpflichtet, innerhalb von 3 Monaten ab dem Tag des Eingangs des gestellten Antrages die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag zu erledigen und den Reisenden über die Anerkennung oder Abweisung seiner Forderung in Kenntnis zu setzen.

Zuständige Stellen für die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag

4.1. Die für die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag zuständige Stelle ist die Eisenbahngesellschaft, die den Fahrausweis ausgegeben hat.

4.2. Bei der Gesellschaft České dráhy, a.s., erledigen die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag Kassenschalter der ČD mit einer internationalen Berechtigung, Reisebüros mit einer Berechtigung zum Verkauf internationaler Fahrausweise (veröffentlicht im Beförderungs- und Tarifanzeiger des Ministeriums für Verkehr der Tschechischen Republik) und die sog. Abrechnungsstelle für Beförderungserlöse (Odúčtovna přepravních tržeb) in Olomouc (nachfolgend nur OPT).

Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag zu Fahrausweisen der ČD, die durch vertragliche Reisebüros ausgegeben wurden, kann bei dem Reisebüro geltend gemacht werden, das den Fahrausweis ausgestellt hat, oder an einem Kassenschalter der ČD mit einer internationalen Berechtigung.

4.3. Berechtigte Kassenschalter und vertragliche Reisebüros nehmen Erstattungen nur bei vollständig nicht in Anspruch genommenen internationalen Fahrausweisen vor bzw. zahlen diese aus, sofern das Recht aus dem Beförderungsvertrag während deren Gültigkeitsdauer geltend gemacht wurde.

4.4. Bei teilweise nicht in Anspruch genommenen internationalen Fahrausweisen nimmt Erstattungen die OPT vor bzw. in diesem Fall zahlt die OPT Erstattungsbeträge aus.

4.5. Falls ein berechtigter Kassenschalter (ein vertragliches Reisebüro) keine Erstattung vornehmen kann, wird der Antrag auf Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag zusammen mit den Fahrausweisen durch den Kassenschalter (das vertragliche Reisebüro) an die OPT abgetreten.

4.6. Der Reisende kann ein Recht aus dem Beförderungsvertrag schriftlich unter der folgenden Adresse geltend machen:

České dráhy, a.s. (Tschechische Bahnen) – Odúčtovna přepravních tržeb
Oddělení podílování, odúčtování a urovnání vztahů v OP
Vídeňská 15
772 11 Olomouc, Tschechische Republik

4.7. Falls der Reisende einen Fahrausweis aus Gründen auf seiner Seite nicht in Anspruch nimmt, muss er sich die nicht erfolgte Inanspruchnahme durch einen berechtigten Mitarbeiter des Beförderes (Kassenschalter, Reisebüro) während der Gültigkeit des Fahrausweises bestätigen lassen, und zwar im Antrittsbahnhof, in dem Bahnhof, in dem der Reisende auf die Weiterfahrt verzichtet oder im Ausgabebahnhof.

4.8. Falls ein Recht aus dem Beförderungsvertrag aus einem durch die Bahngesellschaft zu vertretenden Grund geltend gemacht wird, kann Erstattungen bezüglich vollständig und teilweise nicht in Anspruch genommener internationaler Fahrausweise auch ein berechtigter Bahnhof oder ein vertragliches Reisebüro vornehmen, und dies auch nach der Abfahrt des Zuges.

4.9. Für Fahrausweise des Typs eTiket gelten abweichende Regeln für eine Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag. Ein Recht aus dem Beförderungsvertrag kann ausschließlich über den e-shop der ČD mittels der Funktion „Vrácení dokladu“ („Rückgabe eines Fahrausweises“) oder bei registrierten Nutzern nach Anmeldung (Einloggen) durch Kennzeichnung des entsprechenden Fahrausweises in der Übersicht der bisherigen Käufe („Historie nákupů“) geltend gemacht werden. Die näheren Bedingungen sind in den Regeln für einen Einkauf im e-shop der ČD angeführt.

5. Für eine Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag erforderliche Unterlagen

5.1. Bei der Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag bei der für dessen Erledigung zuständigen Stelle ist der Reisende verpflichtet:

  • die Originale der entsprechenden Fahrausweise vorzulegen (einschließlich Umschlag, falls es sich um Fahrausweise des Typs InterRail oder um per Hand ausgestellte Kuponfahrkarten handelt),
  • einem beauftragten Mitarbeiter der ČD die durch diesen geforderten Angaben mitzuteilen, die für eine Erledigung der Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag erforderlich sind.

5.2. Bei einer Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag vorgelegte Fahrausweise müssen mit einem Vermerk über eine nicht erfolgte Nutzung versehen sein. Falls auf den Fahrausweisen kein Vermerk über eine vollständig oder teilweise nicht erfolgte Nutzung ist, müssen diesen entsprechende Dokumente beigefügt werden, die einen Anspruch auf eine Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag begründen (wie zum Beispiel ein ärztliches Attest, anstelle der nicht genutzten Fahrausweise gekaufte neue Fahrausweise etc.).

5.3. Bei einer Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag vorgelegte Fahrausweise dürfen nicht so verunreinigt oder beschädigt sein, dass die erforderlichen wichtigen Angaben aus ihnen nicht mehr festgestellt werden können (z.B. eine unlesbare Verbindung auf der Fahrkarte, der Preis des Beleges, die Wagenklasse etc.).

5.4. Für verlorene, beschädigte, unberechtigt geänderte oder anderweitig veränderte Fahrausweise wird keine Erstattung gewährt.

6. Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag bei Fahrausweisen, die mittels Kreditkarte oder mittels der elektronischen Geldbörse (EPIK) bezahlt wurden

6.1. Bei mit einer Kreditkarte bezahlten Leistungen ist Bedingung für die Erledigung der Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag die Vorlage der Kreditkarte, mit der der Fahrausweis bezahlt wurde. Falls der Kunde diese Kreditkarte nicht vorlegt, tritt ein berechtigter Kassenschalter (ein vertragliches Reisebüro) den Antrag auf Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag zusammen mit den Fahrausweisen an die OPT ab. Ein Erstattungsbetrag für mit einer Kreditkarte bezahlte Fahrausweise wird stets auf das mit der Kreditkarte, mit der der Fahrausweis bezahlt wurde, verbundene Konto ausbezahlt.

6.2. Ein Erstattungsbetrag auf mit einer elektronischen Geldbörse (EPIK) bezahlte Fahrausweise wird auf das Konto der elektronischen Geldbörse überwiesen.

7. Höhe der ausbezahlten Beträge

7.1. Im internationalen Verkehr kann einem Reisenden an Kassenschaltern und bei vertraglichen Reisebüros ein Erstattungsbetrag in bar von bis zu 8000 CZK ausbezahlt werden.

7.2. Die Grenze von 8000 CZK bezieht sich nicht auf Reisende, die einen Wohnsitz außerhalb Europas anführen (ein Reisender muss diese Tatsache durch Vorlage eines Reisepasses nachweisen).

7.3. Die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag für zuerkannte Erstattungsbeträge von mehr als 8000 CZK erledigt die OPT.

7.4. Bei der Auszahlung von Erstattungsbeträgen zu mit einer Kreditkarte bezahlten Fahrausweisen ist die Höhe des Betrages nicht durch finanzielle Obergrenzen beschränkt, die für eine Auszahlung von Beträgen in einem Bahnhof in bar gelten.

7.5. Falls ein Recht aus dem Beförderungsvertrag aus einem durch die Bahngesellschaft zu vertretenden Grund geltend gemacht wird, ist bei einer Auszahlung des Erstattungsbetrages dessen Höhe nicht durch finanzielle Obergrenzen beschränkt, die für eine Auszahlung von Beträgen in einem Bahnhof in bar gelten.

8. Regeln für eine Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag bei einzelnen Arten an Fahrausweisen

8.1. Der Reisende hat einen Anspruch auf Erstattung eines nicht in Anspruch genommenen Fahrpreises, dessen Höhe jedoch bei einer Rückgabe aus Gründen auf Seiten des Reisenden stets um einen festgelegten Abzug gemindert wird. Die Höhe des Abzuges kann bis zu 100 % betragen.

8.2. Ein Abzug wird stets für jeden Fahrausweis gesondert vorgenommen, d.h. von dem auf dem Fahrausweis angeführten Gesamtpreis für die Beförderung – nicht auf den Fahrpreis für jeden Reisenden gesondert.

8.3. Falls ein Recht aus dem Beförderungsvertrag aus einem durch den Reisenden zu vertretenden Grund geltend gemacht wird, hat der Reisende bei den einzelnen Arten an Fahrausweisen einen Anspruch auf Auszahlung eines Erstattungsbetrages wie folgt:

a) Vollständig nicht erfolgte Nutzung der Fahrkarte

Im Fall einer vollständig nicht erfolgten Nutzung einer Fahrkarte wird der Fahrpreis nach Abzug von 10 % des Preises der Fahrkarte, mindestens jedoch in Höhe von 3,- EUR, erstattet.

Im Fall einer vollständig nicht erfolgten Nutzung der Netzfahrkarte InterRail beträgt der Abzug 15 %.

b) Teilweise nicht erfolgte Nutzung der Fahrkarte

Im Fall einer teilweise nicht erfolgten Nutzung einer Fahrkarte wird der Fahrpreis nach Abzug des Preises für die gefahrene Strecke und nach Abzug von 10 % des restlichen Preises, mindestens jedoch in Höhe von 3,- EUR, erstattet.

c) Gruppenfahrkarten

Die Regeln gemäß den Buchstaben a) und b) beziehen sich auch auf Fahrkarten zur Beförderung von Gruppen. Ein Abzug wird auf die gemeinsam ausgestellte Fahrkarte vorgenommen, nicht auf den Fahrpreis für jeden Reisenden gesondert. Eine Gruppenfahrkarte kann gegenüber den ČD abweichend von den Bedingungen der SCIC-NRT spätestens am ersten Tag der Gültigkeit zurückgegeben werden.

Für die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag im internationalen Verkehr bei den ČD bei einer Änderung der Anzahl der auf Gruppenfahrkarten reisenden Personen muss der Vermerk auf dem Fahrausweis über eine teilweise nicht erfolgte Inanspruchnahme bereits vor der Vornahme der Fahrt in einer Fahrkartenausgabestelle vorgenommen werden. Falls der entsprechende Bahnhof zum maßgeblichen Zeitpunkt nicht besetzt ist, bestätigt eine nicht erfolgte Inanspruchnahme der Schaffner im Zug.

d) Reservierungsbelege für Sitzplätze - Platzkarten

Ein Umtausch von Reservierungsbelegen für Sitzplätze wird nicht vorgenommen. Eine Gebühr für eine Reservierung eines Sitzplatzes wird nicht erstattet. Der Reisende hat einen Anspruch auf eine Erstattung der Gebühr für eine Reservierung eines Sitzplatzes oder, falls dies möglich ist, auf einen Umtausch von Reservierungsbelegen für Sitzplätze nur, falls eine Verpflichtung auf Seiten des Beförderes nicht erfüllt wurde (z.B. konnte der Reisende den ihm zugeteilten Platz aus Gründen auf Seiten des Beförderers nicht einnehmen).

e) Schlafplatzzuschläge und Liegeplatzzuschläge im Verkehr der Bahngesellschaften ČD und ZSSK

Falls der Reisende einen Platz spätestens einen Tag vor der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug auf den Zuschlag 10 %, mindestens jedoch 1,- EUR pro Platz und Nacht. Falls der Reisende einen Platz am Tag der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug auf den Zuschlag 50 %, mindestens jedoch 1,- EUR pro Platz und Nacht. Falls er einen Platz nach der Abfahrt des Zuges absagt oder er diesen überhaupt nicht storniert, hat er keinen Anspruch auf eine Erstattung.

f) Schlafplatzzuschläge und Liegeplatzzuschläge

Falls der Reisende einen Platz spätestens einen Tag vor der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug auf den Zuschlag 10 %, mindestens jedoch 3,- EUR pro Platz und Nacht. Falls der Reisende einen Platz am Tag der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug auf den Zuschlag 50 %, mindestens jedoch 3,- EUR pro Platz und Nacht. Falls er einen Platz nach der Abfahrt des Zuges absagt oder er diesen überhaupt nicht storniert, hat er keinen Anspruch auf eine Erstattung. Eine Nacht wird allgemein als ein Zeitabschnitt von 22:00 bis 06:00 Uhr festgelegt, sofern durch besondere Beförderungsbedingungen nichts Abweichendes festgelegt wird.

g) IRT-Fahrkarten

Für die einzelnen Kategorien an IRT-Zügen oder direkt für konkrete Verbindungen gelten besondere Beförderungsbedingungen (SCIC-IRT), einschließlich besonderer Bedingungen für Erstattungen. Die Bedingungen und die Preise in diesen Zügen verkünden und gewähren jene Verkehrsunternehmen, die diese Züge einrichten. Teilweise Erstattungen bei Fahrausweisen des Typs IRT sind nicht möglich. Ein Zuschlag (Aufpreis) mit Reservierung eines Sitzplatzes wird in der Regel nicht erstattet. Bei einigen Angeboten können Erstattungen von Fahrausweisen des Typs IRT beschränkt oder völlig ausgeschlossen sein.

Sofern in dem ZUJ in den einzelnen Kapiteln nichts Abweichendes festgelegt wird, gilt Folgendes::

Falls der Reisende einen Platz spätestens einen Tag vor der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug 50 % pro Platz (mindestens 3,- EUR pro Platz). Falls der Reisende einen Platz zu einem späteren Zeitpunkt storniert oder er diesen überhaupt nicht storniert, hat der Reisende keinen Anspruch auf eine Erstattung.

h) Fahrausweise für eine Beförderung von Fahrrädern

Erstattungen auf nicht in Anspruch genommene oder nur teilweise in Anspruch genommene internationale Belege für eine Beförderung von Fahrrädern sind nicht möglich.

i) Fahrausweise bei einer Beförderung mit dem Autoreisezug

Falls der Reisende einen Platz spätestens einen Tag vor der Abfahrt des Zuges storniert, beträgt der Abzug 10 %. Falls er einen Platz am Tag der Gültigkeit des Fahrausweises storniert, beträgt der Abzug 50 %. Falls der Reisende einen Platz zu einem späteren Zeitpunkt storniert oder er diesen überhaupt nicht storniert, hat er keinen Anspruch auf eine Erstattung.

j) Fahrausweise des Typs eTiket - Ausland

Für eine Erstattung von Fahrausweisen/Reservierungsbelegen des Typs eTiket – Ausland für den Standardpreis gelten die allgemeinen Bedingungen für Erstattungen und die Regeln für einen Einkauf im e-shop der ČD. Diese Bedingungen werden unter www.cd.cz bekannt gegeben.

k) Fahrausweise des Typs First Minute Europa (Včasná jízdenka Evropa)

Fahrausweise des Typs First Minute Europa (Včasná jízdenka Evropa), die über den e-shop der ČD oder an einem Kassenschalter der ČD ausgegeben wurden, können aus einem Grund auf Seiten des Reisenden weder zurückgegeben noch umgetauscht werden.

l) Servicegebühr

Eine Servicegebühr für die Ausstellung einer Fahrkarte des Typs First Minute Europa (Včasná jízdenka Evropa) kann aus einem Grund auf Seiten des Reisenden nicht zurückgegeben werden.

8.4. Für einige Angebote können besondere Bedingungen für eine Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag festgelegt werden oder die Geltendmachung eines Rechtes aus dem Beförderungsvertrag kann völlig ausgeschlossen werden. Diese Abweichungen werden im entsprechenden Kapitel des ZUJ festgelegt.

8.5. Falls ein Recht aus dem Beförderungsvertrag aus einem Grund auf Seiten des Beförderers geltend gemacht wird, wird dem Reisenden ein nicht in Anspruch genommener Fahrpreis (einschließlich eines Erstattungsbetrages bezüglich Reservierungsbelegen, in diesem Fall auch einer Platzkarte und einer Servicegebühr) ohne einen Abzug ausbezahlt.


Einführung Unsere Fahrkarten Entschädigung, Reklamation und Umtausch